.st0{fill:#FFFFFF;}

Ich bin konvertiert: MacBook Pro 

 September 2, 2009

Von  Dr. Stefan Fraedrich

Da predigt man nun schon seit Jahren die systematische Runderneuerung und traut sich selbst kaum an eine so empfindliche Stelle wie das eigene Computersystem heran. Klar, warum: Eingespielte Prozesse, alles läuft halbwegs stabil, die Macken sind wenigstens bekannt. Was wäre von einem neuen Rechner oder gar System zu erwarten? Stress beim Überspielen der Daten? Kompatibilitätsprobleme? Unkalkulierbarer Zeitverlust? Nein, danke! Besser beim Bekannten bleiben.

Freilich: Immer langsamer wird der gute „alte“ Rechner mit der Zeit, immer mehr Programm-Problemchen kommen dazu, die Hardware zickt mittlerweile auch spürbar herum. Also doch wieder etwas Neues holen? Zum Beispiel einen Mac? Aber nein! Blöde Stylokisten, aufgeblasene Fans, so toll kann das alles doch auch nicht sein! Und immerhin hatte ich schon mal einen. Vor acht Jahren noch. Dann bin ich umgestiegen auf PC wegen Kompatibilität und Co., Sie wissen schon. Dabei: Schön sind sie schon, die Macs. Wirken auch ganz praktisch bezüglich Betriebssystem und Software. Die Usability wird auch immer gelobt. Auch als ich mit Sebastian (www.sei-im-spiel.com/coach.html) beim Frühstück sitze und ein wenig sein MacBook gezeigt bekomme, finde ich die Demonstration erstaunlich ansprechend. Und überhaupt: Mein IPhone ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Äh, wo war noch gleich dieser Apple-Laden? …

Zum Punkt: Ich bin konvertiert. Aus voller Überzeugung. Und ich bin sowas von begeistert! Mein neues MacBook Pro ist ein wahrer Traum an Optik, Usability, Haptik. Einfach genial! Und wie es immer wieder mal ist mit den lieben Befürchtungen: Sie müssen nicht eintreffen!!! Die Kiste sprang gleich problemlos an, alles funktioniert, ich habe in wenigen Stunden – ohne mühsame und nervenaufreibende Verständnis- und Programmschwierigkeiten – alles Wichtige an Daten und Programmen draufspielen können. (Nur mein ITunes wollte mal für fünf Minuten nicht so wie ich.) Die Umstellung auf das neue Touchpad klappte sofort (Maus? Was ist eine Maus?), die Batterieleistung wirkt passabel, das Alu-Gehäuse erscheint extrem stabil und wertig, die Tastaturbeleuchtung ist ein Traum, undsoweiterundsofort. Ach ja: Und wenn meine Session beendet ist, klappe ich einfach zu und gut ist es. Fast wie gehabt. Aber: Will ich weitermachen, klappe ich einfach wieder auf und kann innerhalb von drei Sekunden (!!!) weiterarbeiten! Vorbei die Zeiten, in denen ich trotz „Ruhezustand“ erst mal fünf Minuten warten musste, bis sich mein Word-Dokument wieder geöffnet hat! Vorbei die Zeiten, in denen oft allein das Anschalten des Rechners nicht der Mühe wert erschien! Vorbei die Zeiten, in denen ich feststellen musste, dass irgendein Geist plötzlich ungefragt Updates auf dem Rechner installiert hatte, und ich fürs Hochfahren stets wertvolle Zeit verlor! Aus und vorbei!

Äh, PC? War da mal was? Ich kann (will) mich irgendwie nicht mehr erinnern. Ich bin nämlich glücklich.

Ähnliche Beiträge


Schlimm, schlimm?

Schlimm, schlimm?

Klimakrise verständlich: So rettest du die Welt!

Klimakrise verständlich: So rettest du die Welt!

Wie wir hilfreiches Denken trainieren

Wie wir hilfreiches Denken trainieren
  • Mein Lieber –

    schön, dass sich der Motivationsmensch Stefan von mir motivieren liess. Da wir beide noch keine Kinder haben, können wir uns jetzt immer über unsere Macbooks austauschen. ( „Meiner kann 5 Stunden ohne Akku“ – „Ach nein, tatsächlich – für meinen hab ich grad das neue iClear – Reinigunsmittel gekauft“)

    Geniess Dein neues Leben 🙂

    Herzlichst

    Seb

  • Sensationell!

    Es ist in der Tat so wie beschrieben, nicht anders oder nur ungefähr so; jedes Wort, jede Silbe kann ich bestätigen. Und das mit einem sehr guten Gewissen, denn ich bin selbst erst vor fünf Tagen zu einem Mac Book Pro konvertiert. Jahre meines Lebens habe ich mit einem PC (Laptop) gelebt und ich stelle mir die Frage, warum ich mich von diesem Schicksal nicht schon viel früher erlöst habe. Na ja, die Kurve habe ich dann doch noch bekommen, immerhin.

    Das Leben kann so schön sein; so schön einfach!

    Beste Grüße
    Oliver Küppers

  • Mensch Stefan, Glückwunsch….

    ich bin anfang des Jahres ebenfalls ins Abenteuer Mac gesprungen und schwimme seither voller Begeisterung und Tag für Tag im Applemeer… (von meinem Iphone ganz zu schweigen)

    Eine Warnung sei Dir vergönnt:
    Vorsicht beim ersten Vortrag mit Keynote: Es fiel mir wahnsinnig schwer, die sich immer wieder aufbäumende innere Begeisterung über Handhabung und Nützlichkeiten dieser Software und den Mac als Gesamtkunstwerk unter Kontrolle zu halten. Liebend gerne hätte ich das Auditorium zu mir nach vorne gebeten und an diesen unglaublichen Vorzügen meines neuen „Kindes“ teilhaben zu lassen. Aber deshalb war ja keiner gekommen. Nun immerhin hatten Sie einen Referenten, der noch besser drauf war, als er es eh schon immer ist.
    Aber das waren noch einmal ganz andere Hormonschübe 😉

    Viel Spaß wünscht Dir

    Torsten

  • Und um wieviel spannender und ansprechender werden Vorträge erst mit Keynote u n d dem iPhone, auf dem das kleine Progrämmchen StageHand läuft.
    Nie wieder Laser-Pointer, Blick immer zur Audienz und alles wird mit einem Fingerwisch oder Tipp auf dem Phone gesteuert. Eine schöne Dynamik der Präsentation. (So ganz en passant und nonchalant wird dabei auch funktionierende Technik vorgeführt, die dann doch den einen oder anderen große Augen machen läßt bzw. nach dem Vortrag mit „völlig themenfremden“ Fragen nach vorne kommen läßt :hihi:)

    Ups, klinge ich jetzt etwa etwas euphorisch? Ja, zugegeben, Einfaches kann einfach begeistern.

    Erfolg und gutes Gelingen wünscht
    Michael

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
    >