Bürokraten, Weicheier und Arschkriecher

Liebe Schweinehundefreunde,

na, haben Sie die Besinnlichkeit der letzten Tage genossen? Hoffentlich!

Vielleicht geht es Ihnen trotzdem ähnlich wie mir: Nach einer ordentlichen Dosis süßlich-klebrigen Wohlgefühls brauche ich es deftig. Als Gegenpol, der die Verhältnisse wieder geraderückt. Als Mentalpolizei, die verhindert, dass mein Hirn am debilen Weichspül-Diabetes erkrankt.

Vorsicht: Deshalb finden Sie in diesem Newsletter kein einziges Zuckermolekül …

Wie gefällt Ihnen dieses Zitat hier?

„Erfolgreiche Leute sind normalerweise gut darin, Leistung zu erbringen und Entscheidungen zu treffen. Aber sie sind sehr schlecht darin, Regeln zu befolgen, vor allem wenn sie dumm sind.“

Guter Satz? Würden Sie zustimmen? Dann gefällt Ihnen dieser hier womöglich auch:

„Bürokraten sind meistens sehr gut darin, im Arsch zu kriechen, aber sehr schlecht darin, Entscheidungen zu treffen. (…) Das führt dazu, dass wir heute eine Umverteilung haben, nicht mehr von arm zu reich, oder wie die Politiker das wollen von reich zu arm, sondern von fleißig zu faul. Und das ist eine Fehlentwicklung.“

Heftiger Satz? Klar. Aber können Sie der Aussage ebenfalls zustimmen? Ein klein wenig zumindest? Dann weiter zur nächsten:

„Ich habe mir schon damals als Kind überlegt, dass das Durchschnittsleben scheiße ist. Also in der Frühe aufstehen, sich mit einem Auto mit Nähmaschinenmotor in den Stau zu stellen. Im Winter Schnee schaufeln, dann zur Arbeit zu fahren, seinem Chef in den Arsch zu kriechen, irgendwelche Zettel von A nach B zu schicken. Dann zu hoffen, dass man irgendwann vom Vizesachbearbeiter zum Sachbearbeiter zum Obersachbearbeiter wird. Und vielleicht mal zum Vizedirektor, oder stellvertretenden Vizedirektor. Am Abend das Ganze wieder zurück. Wieder im Stau stehen, wieder die Luft verpesten. Und dann ist man so erschöpft, dass man im Eigenheim auf Pump in der Pampas ganz erschöpft zusammenfällt. Am Anfang des Monats kein Geld, am Ende auch nicht. Keine Freiheit und keine Kohle. Ich habe mir gedacht: Das kann es nicht sein!“

Hm, muss man nicht mögen, oder? Kann man aber …

Sie wissen (hoffentlich), dass ich niemanden beleidigen möchte. Warum dann so klare Kante? Weil klare Aussagen Orientierung geben: Sie halten uns einen Spiegel vor und zwingen uns dazu, uns zu positionieren.

  • Wo genau stehen wir?
  • Wollen wir da wirklich stehen?
  • Oder bilden wir uns nur ein, wir stünden richtig – und stehen dabei ganz falsch?

Gerald Hörhan, berühmt-berüchtigter (und äußerst erfolgreicher) Rebell und Business-Punk, hat uns bei der 3. Kölner Rednernacht einen solchen Spiegel vorgehalten:

Sein Vortrag „Der Siegeszug der Bürokraten (aus dem obige Zitate stammen) war so deftig, pointiert, witzig, klar und gefühlt wahr, dass ich ihn Ihnen einfach zeigen MUSS! Besonders nach ein paar Tagen Zuckerkoma. (Bitte beachten: Gerald Hörhan spricht Österreichisch. Man kann ihn gut verstehen, muss sich unter Umständen aber erst ein wenig reinhören.)

Zum Video: HIER KLICKEN

Gerald Hörahn Vortrag Siegeszug Bürokraten

 

 

 

 

 

 

 

 

In wirklich sehens-, hörens- und nachdenkenswerten 20 Minuten erhalten Sie eine Menge Orientierung:

  • Welche Gefahren geht von Bürokrat(i)en aus?
  • Wollen wir dabei mitmachen? Was können wir dagegen tun?
  • Welche Finanzirrtümer versklaven die Mittelschicht?
  • Und wie können wir sie verhindern und uns gegen sie wehren?

Wer weiß: Vielleicht starten Sie 2014 ja auch finaziell neu durch?

Ihnen und Ihren Lieben einen guten Rutsch!

Ihr

Stefan Frädrich

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