Wie wir hilfreiches Denken trainieren

Liebe Schweinehundefreunde,

vor kurzem wurde ich in eine Diskussion hineingezogen: „Welche Regeln machen denn wirklich erfolgreich?“ 

Meine Sichtweise: überhaupt keine! Denn ich glaube, es sind weniger ein paar starre Regeln („Wenn A, dann B, dann C …“), die uns im Leben weiterbringen, sondern eher eine Menge intelligenter Prinzipien im komplexen Zusammenspiel („Im Kern geht es um XYZ … Daraus kann sowohl dies folgen als auch das … Ob wir XYZ also erreichen ist abhängig von …“).

  • Wer zum Beispiel glaubt, Ziele müssten stets auf direktem Weg erreicht werden, wird immer dann scheitern, wenn mal einen Schritt zur Seite (oder sogar zurück) nötig ist, um anzukommen, da er Flexibilität für falsch hält.
  • Wer hingegen glaubt, Ziele seien immer flexibel auslegbar, wird sich schwertun, überhaupt irgendein Ziel zu erreichen.
  • Die Lösung ist natürlich, je nach Situation, SOWOHL direkt und geradeaus ALS AUCH flexibel zur Seite reagieren zu können, weil es im Prinzip nicht um das Befolgen einer starren Regel geht, sondern um das in der Gesamtbetrachtung bestmögliche Erreichen eines Ziels.

Das Fatale bei weniger hilfreichen Annahmen (Regeln) über die Welt: Sie laufen im Denken meist automatisch im Hintergrund mit, wenn wir sie ein paar Mal bestätigt haben und beeinflussen unsere Entscheidungen – meist ohne, dass wir sie überhaupt bemerken! Und dann wundern wir uns, warum wir an bestimmten Stellen immer mit dem Kopf gegen die Wand laufen …

Je mehr hilfreiche Prinzipien wir also kennen und anwenden, desto besser.

Unsere beiden größten Herausforderungen sind demnach also

  • möglichst viele hilfreiche Gedanken/Prinzipien für möglichst viele relevante Situationen zu kennen
  • und diese Gedanken häufig genug anzuwenden, um sie zu unterstützenden Hintergrundprogrammen unseres Lebens zu machen, die automatisch und dadurch völlig ohne Anstrengung ablaufen.

Und schon sind wir beim Kernthema meines beruflichen Selbstverständnisses:

  • Wer glücklich, motiviert und erfolgreich sein will, kommt um das permanente Sammeln, Kombinieren und Anwenden hilfreicher Gedanken gar nicht umhin!
  • Er/sie muss sich ständig fragen: „Wo bekomme ich gutes Gedankenfutter her, das mir hilft, mich in der Welt zurecht zufinden und gute Entscheidungen zu treffen?“

In der Summe entsteht so eine äußerst praktische „Bibliothek“ guter Gedanken/Prinzipien im Kopf beziehungseise ein extrem leistungsstarkes Betriebssystem, das sich selbst ständig auf die neuesten Versionen updated.

Wo tanken Sie denn regelmäßig gute Gedanken?

Ich hätte da eine Idee: www.gedankentanken.com

Herzliche Schweinehundegrüße

Ihr

Dr. Stefan Frädrich

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