So werden Sie fit

Liebe Schweinehundefreunde,

vielen Dank für Ihr super Feedback zum neuen Buch „Das Günter-Prinzip für einen fitten Körper: So fühlen Sie sich schweinehundewohl!“, das Sie mir in den letzten Wochen bereits so zahlreich geschickt haben. Ich freue mich sehr, dass Ihnen Stil und Inhalt genauso gut gefallen wie mir 🙂

Und danke auch für die grandiose Idee, hier im Blog das Vorwort des Buches zu platzieren, damit sich noch mehr potenzielle Leser einen Eindruck verschaffen können, was sie im Buch erwartet und in welchem Stil es geschrieben ist. (Außerdem hatte ich beim Schreiben ein fettes Grinsen im Gesicht, was jetzt beim Lesen sofort wieder da ist.)

Also denne, nicht mehr lange labern, lieber gleich rein ins Vorwort:

„Na, essen Sie gerne? Legen Sie auch mal faul die Füße hoch? Und trinken Sie hin und wieder einen über den Durst? Dann legen Sie sofort das Buch wieder hin! Am besten gleich zurück damit – dahin, wo Sie es herhaben! Denn Sie sind sicher nicht der Gesundheitsapostel, der sich dieses Werk hier gekauft hat, nicht wahr? Also husch, husch: zurück damit ins fremde Bücherregal, auf den Nachttisch Ihres Partners oder den Lesestapel im Wartezimmer, Wohnzimmer, Klo – wo auch immer Sie es gefunden haben! Bestimmt haben Sie das Buch nur in die Hand genommen, weil Ihnen die Cover-Illustration auffiel. Oder weil Sie mal wieder darüber lästern wollten, welche bescheuerten Titel es gibt. Oder es ist rein zufällig in Ihre Hände gelangt, weil Sie blind nach der Fernbedienung tastend, benebelt vom siebten Feierabendbier und der hirnzersetzenden DVD mal wieder irgendein Körperteil bewegen wollten und dabei mit Ihren Wurstfingern an den ungewohnten Formen eines echten Buches hängengeblieben sind, was Sie stutzig gemacht hat: „Waaas? Bücher gibt es noch?“ Denn absichtlich ein Buch aufzuschlagen, sogar eines über Fitness und Gesundheit, und darin sogar zu lesen – nein –, DAS würden SIE doch NIEMALS tun …

Kenne ich. Mit Mitte 20 hielt ich Bücher über gesunde Lebensweise für esoterischen Krimskrams, schleppte einen schweren mittelbäuchigen Rettungsring mit mir herum, hielt Sport für nicht mehr standesgemäß, rauchte bis zu 40 Zigaretten am Tag und trank eindeutig zu viel Bier (und Caipirinha). Sie ahnen, warum: Ich war Student. Pikanterweise studierte ich Medizin. Aber was erwarten Sie? Wenn es irgendein Umfeld gibt, in dem sich ein vorgealterter schlapper Körper quicklebendig fühlen darf, ist es das der Medizin. Ich meine: Sie konkurrieren da mit Herzinfarkten, Schlaganfällen und allerlei Krebsvariationen. Glauben Sie mir: Dagegen sind Schwabbelbauch, Keuchepuste und Klumpenhusten echte Peanuts.

Heute, mit 40, fühle ich mich wieder jung und fit. Ja, ich behaupte sogar, ich halte körperlich locker mit den meisten 20-Jährigen mit. Und das soll noch eine ganze Weile so bleiben! Übrigens esse ich immer noch gerne und lege oft faul die Füße hoch – so wie früher. Auch Alkohol trinke ich noch, wenngleich feiner dosiert. Nur das Rauchen ist definitiv Vergangenheit – die Krebsstängel braucht nämlich kein Mensch, was auch Sie bald so sehen werden. Nein, ein Gesundheitsapostel bin ich also immer noch nicht, obwohl ich natürlich ein paar Stellschrauben in die richtige Position gedreht habe: Im Großen und Ganzen achte ich heute viel besser auf meine Ernährung, mache zwei bis viermal pro Woche Sport, schlafe gerne und regelmäßig und lese – jawohl – Bücher! Sogar solche über Fitness und Gesundheit. Um ganz ehrlich zu sein: Ich habe sogar ein paar darüber geschrieben. Ich habe auch Gesundheitssendungen im Fernsehen gemacht, in Talkshows darüber diskutiert, und heute halte ich Seminare und Vorträge, um die Idee zu verbreiten, dass es eigentlich ganz einfach ist, gesund zu leben und sich jung und fit zu fühlen. Man braucht dafür nur ein paar strategisch wichtige Infos und die halbwegs richtigen Gewohnheiten – und schwupp: Schon kann einem die liebe Medizin (samt einiger grauhäutiger ignoranter Studenten) noch ein paar Jahrzehnte länger gestohlen bleiben! Na, wie klingt das?

Okay, ich hab’s gewusst: Spätestens jetzt kommen Ihnen Zweifel, ob ich nicht doch nur ein weiterer blasser Gesundheitsapostel bin, der Ihrem Leben mit moralisch erhobenem Zeigefinger die lustbringende Würze rauben will. Wissen Sie was? Dann vergessen Sie es. Wie gesagt: Legen Sie das Buch besser gleich wieder weg – Sie gehören nicht zur Zielgruppe. Denn ich habe wirklich nicht vor, Ihre öden Klischee-Erwartungen zu erfüllen. Wenn Sie’s gerne staubig mögen, dann lesen Sie eben Krankenkassenbroschüren, Fachbücher oder doch Esotero-Literatur. Natürlich erst dann, wenn Sie es müssen. Viel Spaß dabei!

Falls Sie aber vorhaben, sich in kurzer Zeit einen aktuellen, wissenschaftlich gültigen, unterhaltsamen und ungemein nützlichen Überblick über die wichtigsten Aspekte eines fitten Lebens zu verschaffen und dabei unzählige praktische Tipps mitzunehmen, die Sie ganz einfach selbst anwenden können und dank derer Sie sich augenblicklich besser fühlen, dann sei Ihnen gestattet weiterzulesen. Denn dafür halten Sie genau das richtige Buch in den Händen! Oder besser gesagt: mindestens dreieinhalb Bücher. Denn in dieses feine kleine Werk über ein echtes Wohlfühlleben sind drei meiner liebsten „Günter“-Bücher eingeflossen: „Günter, der innere Schweinehund, wird fit“, „Günter, der innere Schweinehund, wird schlank“ und „Günter, der innere Schweinehund, wird Nichtraucher“. Selbstverständlich sind die Texte hier und da aktualisiert und an dieses insgesamt eigenständige Buch angepasst. Auch die Zeichnungen sind alle neu. Und Sie finden erläuternde und vertiefende Texte, wissenschaftliche Erkenntnisse und Übungen, die es Ihnen leichter machen, Ihre persönlichen Stellschrauben in die richtige Position zu drehen.

Natürlich können Sie die einzelnen Themenkomplexe (Sport, Ernährung, Nichtrauchen) auch für sich alleine lesen – die Teile I, II und III sind jeweils in sich geschlossen und bauen nicht aufeinander auf (ja, ein paar wichtige Infos kommen sogar doppelt vor – mögen sie so tiefer eindringen!). Wenngleich Sie natürlich den besten Überblick (und damit den besten Effekt) bekommen, wenn Sie das gesamte vorliegende Buch lesen …

Falls Sie übrigens mit dem Begriff „Günter, der innere Schweinehund“ noch nichts anfangen können, keine Sorge: Bald schon werden Sie es. Und falls Sie Günter bereits kennengelernt haben (und hoffentlich genauso mögen wie ich), ebenfalls keine Sorge: In den „Günter“-Kapiteln dieses Buches werden Sie den typischen Günter-Schreibstil wiederfinden, das heißt, ich werde Sie fleißig duzen (was Sie mir bitte nachsehen) und Günter selbst wird ständig dazwischenquatschen (was Sie ihm bitte genauso nachsehen). Innere Schweinehunde schreien einfach danach, Konventionen zu brechen …

Okidoki, legen wir also los! Wagen wir die Quadratur des Kreises: Möge unser Leben mehr Jahre bekommen – und die Jahre dabei dennoch mehr Leben! Dank Günter, Sie wissen schon.“

Na? Neugierig geworden auf „Das Günter-Prinzip für einen fitten Körper: So fühlen Sie sich schweinehundewohl!“? Dann wissen Sie ja, was Sie tun können … 😉

Herzliche Schweinehundegrüße

Ihr

Stefan Frädrich

1 Antwort
  1. Frank Backhaus says:

    Hallo Herr Frädrich,

    habe neulich auf dem New-York-Flug Ihr Buch „Das Günter-Prinzip für einen fitten Körper“ gelesen. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher zum Thema Fitness und Gesundheit im deutschsprachigen Raum. Einfach geschrieben, tolle Tipps und sehr gut nachzuvollziehen. Hut ab! Das Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Büro. 🙂

    Beste Grüße
    Frank von tipps4fitness.de

    Antworten

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