Konkurrenz? Ja, bitte!

Liebe Schweinehundefreunde,

manche Menschen fürchten sich ja vor Konkurrenz. Und liegen damit ziemlich daneben. Denn:

Keine Angst vor Konkurrenz!

Entweder brauchen wir uns nicht zu fürchten, weil wir selbst gut sind. Dann ist der vermeintliche Konkurrent eher ein legitimer Mitbewerber, mit dem wir gemeinsam hohe Standards definieren, uns gegenseitig weiterbringen können und dem eigenen Markt gut tun.

Oder aber die Konkurrenz ist besser als wir, so dass wir darin statt eines eingebildeten Feindes eher einen Feedbackmechanismus sehen sollten – der Mitbewerber zeigt uns, was wir noch zu tun haben, um nach oben zu kommen. Er zwingt uns dazu, uns weitzerzuentwickeln. Und demnach ist nicht unser Konkurrent schuld, dass wir (noch) zu schlecht sind. Wir sind es selbst, die in der Pflicht stehen – auch wenn diese Erkenntnis nicht immer angenehm ist.

(Möglichkeit Nummer drei ist natürlich, dass wir besser sind als unsere „Konkurrenten“. Dazu weiter unten mehr.)

Insofern freue ich mich über „Konkurrenz“. Ich sehe sie als Möglichkeit und Anlass zum eigenen Wachstum. Und ich bin überzeugt: Sie sollten das auch tun! (Und ich hoffe, die meisten von Ihnen tun es bereits?)

Selbstbewusstsein und Überflussmentalität

Freilich aber brauchen wir für so eine konstruktive Sichtweise zwei Voraussetzungen:

Einerseits benötigen wir genügend Selbstbewusstsein, um den Tatsachen ins Auge sehen zu wollen und zu können. Wir müssen uns unserer selbst bewusst sein wollen: Sind wir wirklich so gut wie wir denken? Wo sind wir besser und wo schlechter als die anderen? Für ein solches Selbstbewusstsein sind ein paar Voraussetzungen hilfreich: etwa bereits ein paar Erfahrungengemacht zu haben (auch mit schmerzlichen Niederlagen). Oder über die grundsätzliche Bereitschaft zur Selbstreflexion zu verfügen, genauso wie über die Bereitschaft zum persönlichen Wachstum. Also einen gewissen Hunger zu haben, besser werden zu wollen. Natürlich hilft auch ein gesundes Selbstvertrauen, das uns sogar negatives Feedback als Chance auf Wachstum sehen lässt. So entsteht die innere Stärke, die Konkurrenz willkommen heißen lassen kann, anstatt sich wie ein hilfloses Kind vor ihr zu fürchten.

Außerdem erübrigt sich das Gefühl von vermeintlicher Schwäche, wenn wir tun, was wir wirklich gerne tun. Wenn wir also unsere Handlungen selbst als Spiel, Leidenschaft, Spaß oder als etwas in sich Sinnhaftes verstehen. So kann Feedback der Außenwelt zwar bei der Orientierung helfen – muss es aber nicht zwangsläufig: Wieso soll die Außenwelt zum Maßstab für einen selbst werden?

Andererseits brauchen wir, um Konkurrenz zu mögen, eine gewisse Überflussmentalität. Wir dürfen unsere Welt nicht als einen Ort voller Knappheiten verstehen, sondern eher als ein unerschöpfliches Reservoir von Möglichkeiten. Ich bin überzeugt: Es gibt ohne Ende gute Ideen, Menschen, Märkte, Geld, Gelegenheiten! Nur hält uns leider oft der Mangelgedanke davon ab, die vielen Möglichkeiten zu nutzen: Lieber das Bekannte berechnen, als das Unbekannte ausprobieren. Lieber im Gewohnten verharren, als sich im Neuen bewegen. Lieber der Spatz in der Hand – es könnte auf den Dach keine Taube sein.

Lustigerweise allerdings ist es gerade die Überflussmentalität, die unser aller Leben weiterbringt. Der Glaube daran, dass wir „Bewährtes“ nicht beschützen müssen, sondern es – im Gegenteil! – immer wieder auf den Prüfstand stellen und mit Neuem vergleichen müssen. Genau deshalb entwickelt sich unsere Welt ständig weiter. Deshalb können wir mit dem Telefon heute Filmchen drehen. Deshalb können sich Informationen heute von einem Moment auf den anderen rund um den Globus verteilen. Deshalb finden im nahen Osten Revolutionen statt. Deshalb können wir ernsthaft über Alternativen zur Atomenergie nachdenken. Deshalb können wir mit nur einem einzigen Seminar zum Nichtraucher werden, obwohl das noch längst nicht jede Krankenkasse begriffen hat.

Überfluss bringt uns alle weiter

Und genau deshalb gibt es auch keine Konkurrenz auf der Welt, sondern nur ein ganz natürliches Nebeneinander von Unterschiedlichkeiten, das sich zwar hin und wieder in die Quere kommt, aber sich im Grunde ständig gegenseitig befruchtet. Also: Konkurrenz? Ja, bitte! Unbedingt!

Falls Sie (oder Ihre Firma/Familie/Beziehung etc.) also unter einer Konkurrenzsituation leiden, sollten Sie sich fragen, ob Sie statt des engen Fokus Ihres Du-oder-ich-Blickes nicht eher innehalten sollten. Gibt es etwas, das Sie übersehen? Wo ist eine Ressource, die Sie (noch) nicht nutzen? Sollten Sie vielleicht etwas Altes loslassen, weil es längst nicht mehr „altbewährt“ ist, sondern fast schon mumifiziert? Welchen Überfluss wollen Sie nicht sehen, weil Sie nur auf die versiegende Quelle starren?

In diesem Sinne: Betrachten wir Konkurrenz, Mitbeweber, Wettstreit, oder wie immer wir es nennen wollen, stets als Geschenke des Lebens! Nehmen wir sie dankbar, erwachsen und eigenverantwortlich an – und machen wir damit den Kuchen für uns alle größer, anstatt wie hypnotisiert nur den Schnittwinkel unseres persönlichen Kuchenstückes verteidigen zu wollen!

Konkurrenz in meiner Branche

An dieser Stelle ein sehr konkretes Beispiel für eine fruchbare Zusammenarbeit unter „Konkurrenten“: Wie Sie sicher wissen, herrscht in meinem Markt der Trainer, Redner, Coaches, Consultants und Autoren nicht unbedingt ein Mangel an Angeboten. Im Gegenteil: Manchmal muss ich wirklich darüber schmunzeln, wie viele es von uns gibt. Infolgedessen könnte ich mich darüber freuen, zu den „Erfolgreichen“ zu gehören und mich für mein Ego ständig mit „weniger Erfolgreichen“ vergleichen: „Super, ich bin besser als der da oder die da!“ Was wäre das für eine blödsinnige und lächerliche innere Haltung! Denn wie Sie sicher auch wissen, arbeite ich regelmäßig mit den Besten der Branche zusammen und empfehle meine Kollegen auch ständig an meine Kunden.

Warum? Klar: Weil ich meine Benchmark möglichst weit oben ansiedle. So fühle ich mich ständig gefordert und gefördert, denn auch meine guten Kollegen haben die gleiche Einstellung. So können wir gemeinsam wachsen und ständig besser werden. Auch meine lieben Top-Kollegen empfehlen mich ebenfalls – was sie übrigens nur tun, wenn ich ihren Standards genüge.

Heißer Tipp: Buchen Sie Christian Bischoff!

Gerne nenne ich Ihnen hier ein konkretes Beispiel für einen wirklich herrausragenden Kollegen, der GENAU in meinem Markt (Persönlichkeit und Erfolg) tätig ist und mit dem ich GENAU diese Art der gegenseitig befruchtenden Konkurrenz habe, so dass wir beide davon profitieren – und einander uneingeschränkt empfehlen können, was wir auch regelmäßig tun: Christian Bischoff ist ein grandioser Motivationsredner, der Ihre Veranstaltung in einem Maße bereichert, wie es nur die Allerwenigsten schaffen. Allein Christians Biografie als (Ex-)Leistungssportler, Redner und Erfolgsautor ist so spannend und hochauthentisch, dass jeder seiner Sätze in Worten gegossener Erfolgslust gleicht. Und seine Performance auf der Bühne lässt sich am besten einfach nur so beschreiben: Christian rockt! Er ist einer dieser ganz wenigen Menschen, die so eine bestimmte Frequenz aussenden, der man gerne zuhört, inhaltlich folgen mag und sich von ihr wirklich motivieren lässt. Und Christian ist ein richtig sympathischer, bodenständiger, gerader und anständiger Kerl, der keine Luftschlösser in die Welt pustet, sondern Substanz, Substanz, Substanz.

Daher, liebe Leserinnen und Leser, falls Sie auf der Suche nach einem passenden Redner sind: Buchen Sie Christian!Sagen Sie ihm einen lieben Gruß von mir. Und ein dickes Dankeschön für seine Konkurrenz. (Und sollten Sie nicht speziell auf Rednersuche sein, schauen Sie trotzdem bei Christian vorbei: Er macht super Seminare, schreibt klasse Bücher und bietet ebenfalls einen Newsletter an, der Sie weiterbringt! www.christian-bischoff.com)

Herzliche Schweinehundegrüße

Stefan Frädrich

2 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.