Kommunikative Revolution Social Media

Kommunikative Revolution Social Media

Liebe Schweinehundefreunde,

„Ja, spinnen die denn?!“ Außer sich vor Empörung schimpfte mein Vater während des Mittagessens. „Eines sage ich euch: Da mache ich nicht mit! Nicht mit mir!“ Stein des Anstoßes: Sein Arbeitgeber hatte beschlossen, dass jeder im Management einen Computer bekam – und damit aktiv zu arbeiten hatte.

Mein Vater war damals 40 Jahre alt – ein Alter in dem man die wirklich wichtigen Dinge im Leben bereits gelernt hatte. (So meinte er damals zumindest.) Veränderung? Fortbildung? Unnötig! Er hatte ein Wissensplateau erreicht, von dem aus er bequem die nächsten Jahrzehnte würde bestreiten können! Außerdem war er jobbedingt ohnehin ständig weltweit unterwegs. Wie sollte ihn da ein Computer unterstützen? Nun, kurz darauf brachte er kleinlaut seinen ersten Laptop mit nach Hause …

Social Media – gute Sache oder nicht?

Zurzeit erinnere ich mich oft an diese kleine Episode. Denn kaum ein Thema ploppt in meinen Führungsseminaren heute ähnlich häufig auf wie „Social Media“. Und dann sitzen („Hallo, Papa!“) gestandene Unternehmer, Führungskräfte, Vertriebler, Personaler, Selbstständige, Künstler oder Akademiker vor mir, die sich wehren wie kleine Kinder: „Nichts für uns!“, „Gefährliche Entwicklung!“, „Dafür ist das Marketing zuständig!“ oder „Wer soll sich auch noch darum kümmern?“ Sprich: Eine Horde innerer Schweinehunde verteidigt ihre Komfortzone – und konstruktive Macher mutieren zu Bremsern, Bewahrern, Bedenkenträgern.

Der Rest der Gruppe gähnt dann meist oder schüttelt peinlich berührt den Kopf. Manchmal lästert auch jemand zeitgleich bei Facebook, per Smartphone. Andere machen parallel bei Xing ein wenig Business. Schließlich gilt immer noch: Time is money. „Selbst Schuld, wenn manche nicht schnallen, was heute Sache ist!“

Ja, es wird viel diskutiert heutzutage: In TV-Talkshows schüren „seriöse“ Professoren diffuse Ängste. Sie füttern die technisch oft immer noch unbedarfte Babyboomer-Generation mit Munition gegen eine Entwicklung, die für Jüngere so normal ist wie Zähneputzen: Das Netz ist längst ein fester Bestandteil deren Lebens. Die Welt ist vernetzt, Informationen sind frei – na, und? Gab es tatsächlich mal Proteste gegen Volkszählungen?!

Richtig bizarr wird es dann im Job: Da versickern die Millionen der Großen in nutzlosem Marketing, während pfiffige Kleine längst zum Nulltarif Millionen erreichen – per Youtube. Da brüsten sich Unternehmen, ihre Angestellten „im Griff“ zu haben, weil diese während der Arbeitszeit nicht ins Internet dürfen – und wundern sich, warum sie keine qualifizierten Leute mehr bekommen. „Vielleicht kriegt das der nächste Chef in den Griff? Der jetzige geht in drei Jahren in Rente.“ Da bekommen große Vertriebe kaum noch Nachwuchs, weil die Geschäftsführung einen blinden Fleck hat: „Nein, bei uns macht man Vertrieb noch richtig: von Mensch zu Mensch!“ Wobei die Geschäftsführung offensichtlich noch zu lernen hat, dass es im Social Web genau darum geht: um Kontakte von Mensch zu Mensch.

Social Media ist eine Kommunikationsrevolution

Lassen Sie uns also feststellen: Es geht heute längst nicht mehr darum, ob Social Media gut ist oder schlecht. Social Media ist. Wer hingegen bald nicht mehr sein wird, sind alle diejenigen, die weiterhin wie kleine Kinder bocken und sich der Realität verschließen. Auch wenn diese Realität an Orten stattfindet, die man aktiv aufsuchen muss, um sie zu verste hen. Die Frage lautet demnach (wie so oft bei allem „Neuen“): Wie findet man in das Thema Social Media hinein? Welches Wissen schließt dazu die Türe auf und ermöglicht einen unkomplizierten und systematischen Zugang, so dass auch bisherige Laien sofort loslegen können?

Die Lösung fiden Sie in Michael Ehlers neuem Buch „Kommunikationsrevolution Social Media“, dessen Vorwort Sie gerade lesen, weil ich die Ehre hatte, es schreiben zu dürfen.
Buch Social Media Kommunikationsrevolution Michael Ehlers

Michael Ehlers ist ein wirklich einzigartiges Buch gelungen, das Sie in sämtliche relevanten Aspekte des Themas so gekonnt einführt, als hätte es zum Ziel, Sie binnen einiger Buchseiten höchst selbst zum Social-Media-Berater zu coachen. (Wer weiß, ob Sie nicht bald einen neuen Berufsweg einschlagen?) Und dass Michael das richtig gut macht, ist jedem klar, der seine Expertise einmal erlebt hat – in einer Beratung, während eines Trainings oder bei einem seiner unvergleichlichen Vorträge. Michael Ehlers hat die Gabe, Komplexes so unterhaltsam greifbar und verständlich zu machen, dass man sich hinterher über sich selbst wundert: „Warum habe ich das nicht schon viel früher geschnallt?“

Jahrzehnte später …

Übrigens: Jahrzehnte später bat mich mein Vater, ihm Facebook zu erklären. Mittlerweile in Rente und mit weit weniger Sozialkontakten als in seiner aktiven Zeit war ihm jede Abwechslung recht. Wir meldeten also seinen Account an. Doch bevor ich ihm erklären konnte, wie er „Freunde“ findet, schlug ihm das System eine ganze Reihe möglicher Freunde vor: alles Namen seiner weltweit verstreuten jahrelangen Geschäftskontakte. Ungläubig staunend klickte er einen nach dem anderen durch: „Das ist tatsächlich der XY! Auf dessen Hochzeit war ich damals!“ Oder: „Wahnsinn! Das ist der YX! Mit dem habe ich früher immer …“ Und so weiter. Offenbar hatten alle zuvor bereits bei Facebook nach seinem Namen gesucht, so dass sich mein Vater nun binnen Minuten vernetzen konnte – mit „seinen Jungs und Mädels“ aus Singapur, Brasilien, Südafrika. Mit Tränen in den Augen verbrachte er die nächsten Stunden vor dem Computer und dockte wieder dort an, wo ihn die Rente herausgerissen hatte: mitten in seinem Leben.

Ich wünsche auch Ihnen, dass Sie ohne Vorurteile in Ihr Leben lassen, was dort hingehört. Und ich wünsche Ihnen, dass Sie mit den Ecken und Kanten umzugehen lernen. Schließlich geht es im Kern – wie immer – nur um eines: um Menschen.Herzliche Schweinehundegrüße
IhrDr. Stefan FrädrichPS: Übrigens ist Michael Ehlers auch Referent der 1. Münchener Rednernacht, in deren Programm Sie ihn finden können, wenn Sie genau hinschauen. Na, finden Sie ihn? Sie müssen wirklich gaaanz genau gucken …PPS: Vielleicht können Sie Michael gar nicht finden, weil Sie überhaupt nicht wissen, wie er aussieht. Nun, da sollte Ihnen unser kurzes Teaser-Video der GEDANKENtanken-Akademie helfen, für die wir Michael Ehlers als Experte gewinnen konnten. Einfach klicken und gucken!PPPS: Natürlich sollten Sie Michael Ehlers nicht mit Elmar Rassi verwechseln, ebenfalls Social Media Experte der GEDANKENtanken-Akademie und ebenfalls Referent in München, der uns am 6. Juli erzählen wird, wie wir jede Woche über 2,5 Millionen potenzielle Kunden erreichen – ganz ohne Werbeanzeigen, Messen, Veranstaltungen, Mailings, Telefonakquise oder anderweitige Kosten. Zum Beispiel über Facebook. Da hat Elmar nämlich binnen kürzester Zeit die Marke von 100.000 Fans durchbrochen …

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1 Antwort
  1. Lysa says:

    Guter Beitrag und die Papa-Aussage „Brauch ich nicht, will ich nicht, ess ich nicht!“ kennt man ja zu Genüge. Da gilt es, ganz schöne Überzeugungsarbeit zu leisten…

    Antworten

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