Ein Fußballstar, der Gutes tut

Liebe Schweinehundefreunde,

schauen auch Sie zur Zeit wieder viel Fußball? Herrlich, so eine WM! Ein Spektakel, das die Welt verbindet.

Was wir aus Brasilien aber aber auch mitbekommen ist der allgegenwärtige Protest: Darf es sein, dass ein Land mit so vielen Baustellen Unmengen Geld in ein protziges Event ballert, statt seine Strukturen zu verbessern? Der Kontrast tut weh: Einerseits fließen Milliarden in ein Spiel, das *eigentlich* keinen (oder zumindest keinen direkten) Nutzen bringt. Andererseits herrschen bitterste Armut und soziale Ungerechtigkeit. Wie kann das sein?

Wir alle nehmen den schalen Beigeschmack wahr, den die „Maschine Fußball“ und insbesondere die FIFA derzeit verbreitet: Korruption, Macht, Profit – die Assoziationen sind negativ.

Andererseits lieben wir den Fußball, gönnen wir den Spielern ihre Millionen, himmeln sie an – und drücken wohlwollend ein Auge zu, wenn einer allzu öffentlich pinkelt oder ein anderer den Führerschein verrast. Harmlose Schrullen. Fußballer halt. So sind Jungs eben. Vor allem wenn sie in einer heilen Parallelwelt leben, von der Realität wie durch eine Glaswand getrennt.

Umso erstaunlicher ist es, wenn sich ein Spieler inmitten einer solchen quietschebunten lauten Luxuswelt voller „Helden“ größere Fragen stellt:

  • Wo gibt es Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir?
  • Wie kann ich diesen Menschen helfen?
  • Wie kann ich etwas von dem zurückgeben, was mir Gutes widerfährt?

Solch ein erstaunlicher Spieler und Mensch ist Neven Subotic von Borussia Dortmund. Der zweifache Deutsche Meister (2012 und 2012), DFB-Pokal-Sieger (2012), Championsleague-Finalist (2013) und serbische Nationalspieler betreibt eine Stiftung, die zum Beispiel in Äthiopien

  • Brunnen baut, um Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen und Krankheiten einzudämmen,
  • ein Fußball-Turnier (samt Bällen) organisiert, um dabei über AIDS/HIV aufzuklären,
  • oder sanitäre Anlagen in Schulen errichtet, um so insbesondere Mädchen Bildung zu ermöglichen.

Und falls Sie jetzt denken „Klar, der verdient Millionen und macht pro forma ein bißchen Charity, um Steuern zu sparen!“, täuschen Sie sich gewaltig. Zwar kommen Charity-Projekte bei manchen Stars tatsächlich wie PR-Shows daher: Der prominente Geldgeber lächelt ab und zu in eine Kamera – und seine Stiftungsleute machen die Arbeit. Er selbst weilt im Urlaub lieber bequem im 5-Sterne-Resort. Finger schmutzig machen? Pfui, das sollen andere …

Nicht so Neven Subotic:

  • Er reist bei seinen Charity-Projekten tatsächlich selbst mit!
  • Legt selbst Hand an!
  • Hilft vor Ort, wo er kann!
  • Ist mit ganzem Herzen dabei!

Sprich: Er lebt genau die Hilfe vor, die er für seine Projekte fordert. Er ist das genaue Gegenteil schaler PR-Charity. Er ist echt. Er tut Gutes. Er ist geerdet. Weil er weiß, wie wichtig das ist. Und weil er tun kann, was Privilegierte tun können.

Und genau so versöhnt uns Neven Subotic eben doch mit der „Maschine Fußball“, die so laut ist, so bunt – und oft so ungerecht. Denn es geht beim Fußball nicht um Gerechtigkeit, sondern um einen Sport, der die Welt begeistert – und sie dabei manchmal besser macht.

Möchten Sie Neven Subotic persönlich kennen lernen und seine Geschichte hören? Am 26. Juli kommt er zu GEDANKENtanken: Bei der 1. Mainzer Rednernacht erzählt er live auf unserer Bühne von den Erlebnissen seiner letzten Reise nach Äthiopien, gibt uns Einblicke in seine Arbeit und berichtet von den vielen Kindern, die seine Reisen so wertvoll machen.

Na? Neugierig? Dann buchen Sie JETZT GLEICH HIER Ihre Karte(n)!

Und dann: Schnell wieder vor den Fernseher! Das nächste Spiel geht gleich los.

Herzliche Schweinehundegrüße

Ihr

Dr. Stefan Frädrich

 

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