Beruflich neu starten? Wir suchen Partner!

Liebe Schweinehundefreunde,

wie Sie vielleicht wissen, ist mir mein heutiger Traumberuf nicht unbedingt „zugeflogen“. Vielmehr bedurfte es einiger Ver- und Entwicklungen, Frustrationen und als Erfolge verkleideter Sackgassen, bis ich wirklich sagen konnte: Ich habe meine Berufung gefunden.

Berufliche Irrwege

Begonnen habe ich mein Berufsleben eigentlich als Mediziner. Zivildienst in Schwäbisch Hall. Pflegehelfer in Weinsberg bei Heilbronn. Studium in Ulm. Damals viele Nebenjobs als Moderator. Und als Barkeeper. Mein Ziel: Psychiater werden. Also Studium samt Promotion in Mindestzeit, beides sogar mit ganz ordentlichen Noten. Dann der lang ersehnte Arbeitsplatz in der Uniklinik – angekommen! Angekommen? Naja. Nach anfänglicher Euphorie stellte sich bald Ernüchterung ein: Zu viele Facetten des Lebens als Arzt passten nicht zu mir – und andersherum …

Also berufliche Neuorientierung: BWL! Ein Freund meiner Eltern suchte einen Nachfolger für seinen mittelständischen Textilhandel und stellte mich zunächst als seinen Assistenten ein, dann als zweiten Geschäftsführer. Ziel: alles eines Tages übernehmen. Eine sehr spannende Zeit! Umzug nach Düsseldorf, neue Menschen, neue Ideen, neue Möglichkeiten, neue Werte. Vor allem aber: Ich habe damals zum ersten Mal erfahren dürfen, wie befriedigend und gewinnbringend es ist, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Danke, danke, danke! Ich war infiziert. Allerdings nicht vom Textilhandel …

Endlich die Berufung gefunden!

Also wieder berufliche Neuorientierung: Training und Coaching! Und zwar von Beginn an selbstständig. Muss ich erwähnen, dass nicht jeder in meinem Umfeld verstehen konnte, warum ich sowohl eine Uni-Karriere als Arzt aufgab als auch die Geschäftsführung eines sehr (!) erfolgreichen Betriebs samt rosiger Zukunftsaussichten? Stattdessen hielt ich damals lieber Rhetorikkurse in Berufsschulen. Oder veranstaltete seltsame Nichtraucherseminare. Und ich begann ein komisches Projekt, in dem ich Trainingsinhalte mit einer Comic-Figur verband. Lauter krudes Zeug eben …

Was soll ich sagen? Nach nun elf Jahren im Job halte ich immer noch sehr gerne Vorträge, entwickle Seminare, schreibe Bücher, veranstalte Events, ist „Günter, der innere Schweinehund“ äußerst lebendig, schmiede ich ständig Pläne – und setze viele davon um. Übrigens meist gänzlich ohne Motivationslöcher, Sinnkrisen oder übermäßigen Bedarf an Urlaub (im Gegenteil: Allerspätestens am dritten Strandtag beginne ich, zu leiden … ICH WILL WIEDER ZUR ARBEIT !!!) Sprich: Ich kann wirklich behaupten, meine Berufung gefunden zu haben – und ich bin dafür unendlich dankbar.

Geht nicht, gibt’s nicht? Kommt darauf …

Mein Fazit bis hierher: Wer (beruflich) in einer Sackgasse gelandet ist, sollte sich unbedingt trauen, den Tatsachen ins Auge zu blicken – selbst wenn sich so manch eine Sackgasse vermeintlich sicher anfühlt. Unzufriedenheit ist ein Signal: „Du bist noch nicht, wo du wirklich sein willst – also geh weiter!“ Geht nicht, gibt’s nicht. Ausreden sind für Weicheier.

Nun die erste große Einschränkung: Ich bin letzte Woche 42 Jahre jung/alt geworden. Das heißt, die großen beruflichen Veränderungen fanden bei mir mit Ende zwanzig, Anfang dreißig statt. Und das war eine Zeit, in der ich mir die Veränderungen erlauben konnte: gut ausgebildet, beziehungsmäßig ungebunden, keine finanziellen Verpflichtungen, noch studentischer Lebensstandard – wann, wenn nicht damals?!

Wie aber sähe es heute aus? Verheiratet, Kind, Angestellte, Wohnungen, gehobener Lebensstandard. Einfach so etwas völlig Neues riskieren? Sagen wir’s mal so: Ich habe für jeden Verständnis, dessen Wunsch nach Sicherheit stärker ist als sein Drang zur Selbstverwirklichung. Wenngleich ich immer noch zum radikalen Hinterfragen raten würde: Love it! Change it! Leave it! (Siehe weiter unten!) Und zur Konsequenz: Stell dir die richtigen Fragen – und dann handle! Jammern gilt nicht.

Erfolg ist Arbeit, Versuch, Irrtum – und Zeit

Doch es gibt noch eine zweite Einschränkung – und die ist etwas komplexer: Ich bin heute nicht deswegen erfolgreich (und ja, liebe Skeptiker, ich nehme mir heraus, mich so zu bezeichnen), weil ich sofort in die Ich-verdiene-jetzt-viele-Hundertausende-Euro-Marktposition katapultiert worden wäre. Oh nein. Vielmehr verdanke ich mein sehr gutes Auskommen jahrelanger kontinuierlicher Arbeit. Ich habe im letzten Jahrzehnt über 20 Bücher geschrieben (und nicht jedes hat sich gut verkauft), hatte super Medienpräsenz (und auch ziemlich dumme), habe gute Kunden gewonnen (und auch weniger gute), habe mich gefreut (und geärgert), habe viel Geld bezahlt für Erfolge (und Misserfolge), Fortbildung (und Verwirrung), Positionierung (und Verwässerung), gute Partnerschaften (und schlechte). Sprich: Ich habe Lehrgeld bezahlt, aber auch Leergeld.

Und genau das macht berufliche Neustarts riskant: Denn ja, ich spreche von „jahrelang“ und „kontinuierlich“. Von „versuchen“ und „irren“. Und von „scheitern“ und „wieder versuchen“. Also von genau dem Handlungsspielraum, den ich im heutigen Lebenssetting nicht mehr unbegrenzt zur Verfügung hätte. Von einem Handlungsspielraum, den ich aber gebraucht habe, um heute viel zielstrebiger tun zu können, was wirklich Erfolge bringt. Ich spreche von Lernen, von Erfahrungen, von der Zeit, die wir brauchen, um Märkte wirklich zu verstehen – und sie dann zu erobern.

Selbstständigkeit? Heute nur mit Abkürzung!

Würde ich mich heute als Trainer und Coach selbstständig machen wollen, würde ich viele der Wege, die ich gegangen bin, rückblickend nicht noch einmal gehen wollen – obwohl ich keinen einzigen bereue und dabei viel gelernt habe. Einfach aufgrund der puren Notwendigkeit, möglichst bald auf die Füße zu kommen. Ich würde unbedingt empfehlen, nach Abkürzungen zu suchen – und diese konsequent zu gehen: fundierte Ausbildung, Positionierung, Publikationen, Marketing, Prizing, Netzwerk, Partnerschaften – all das entsteht nicht über Nacht, es ist aber unbedingt notwendig. In der kürzest möglichen Zeit. Nur mal schnell ’ne Trainingsausbildung machen und dann durchstarten wollen, führt bei vielen (den meisten?) zur baldigen Ernüchterung: „Hätte ich nur früher gewusst, dass es so schwer ist …!“

Insofern tut es mir in der Seele weh, zuzugeben: Ich begegne Berufsanfängern im Trainingsbusiness heute meist mit Skepsis. Sehr oft werde ich gefragt: „Herr Frädrich, können Sie Ihren Beruf empfehlen?“ Oder: „Wie und woher bekomme ich eine gute Ausbildung?“ Oder: „Können Sie mich auf meinen Berufsweg als Mentor coachen?“ Oft stecken dahinter nicht nur Neugier oder Begeisterung, sondern harte Notwendigkeiten: Zum Beispiel Jobverlust ab 40. Wegen einer Firmenpleite. Oder dem Ende der Karriereleiter. Oder allgemeinen Branchenproblemen. Gründe gibt es viele, als Trainer durchstarten zu wollen – immerhin hat man wertvolle Erfahrungen gesammelt, die man gerne weitergeben möchte. Nur eben gibt es auch die vielen laufenden Verpflichtungen eines voll ausdifferenzierten erwachsenen Lebens …

Wirklich fiese Fragen …

Ich frage dann: „Willst du das wirklich? Oder machst du dir etwas vor?“ Und ich weiß: Nicht jeder, der fachlich und didaktisch gut ist (oder werden kann), will und kann sich Kunden verkaufen, Bücher schreiben, permanentes Marketing betreiben, systematisch netzwerken – und scheitert letztlich an sich selbst.

Es geht nun um Fragen wie:

  • Bist du (bzw. deine Familie) wirklich bereit, am Anfang sechzig und mehr Stunden pro Woche zu arbeiten? Und zwar konsequent, ohne zu leiden oder zu motzen.
  • Bist du wirklich bereit, Geld in die Hand zu nehmen für einen professionellen Marktauftritt? Für Fortbildungen? Für Netzwerke? Und zwar echtes Geld. Und viel davon.
  • Bist du wirklich willens und fähig, dich wie ein Produkt zu vermarkten und zu verkaufen? Und zwar dauerhaft. Über Jahre. Nein, Jahrzehnte.
  • Kannst du dich wirklich selbst organisieren, ohne dass dir ein anderer deine Arbeitsstruktur vorgibt? Kannst du gut formulieren? Beherrschst du Rechtschreibung? Zeitmanagement? Kannst du wirklich konzentriert und eigenverantwortlich arbeiten? Und zwar immer und für immer.
  • Bist du wirklich in der Lage, dir eigenen wertvollen Kontent zu erarbeiten und diesen deinen Möchtegern-Kunden schmackhaft zu machen? Und zwar immer wieder neuen. Jahr(zehnt)elang.
  • Hast du wirklich das Selbstvertrauen, auch dann an dich zu glauben, wenn du eine Weile ohne Aufträge bleibst? Wovon lebst du dann? Materiell und psychisch?
  • Und so weiter …

Nicht wirklich romantisch, ich weiß. Aber ehrlich. Und trotzdem: Ich würde mich auch heute wieder/immer noch als Trainer und Coach selbstständig machen. Und ich kann den Beruf wirklich empfehlen. Sehr sogar! Ich LIEBE diesen Beruf! ABER (und zwar ein richtig großes!): Ich würde heute viel schneller nach Abkürzungen suchen! Denn es gibt einfach zu viele Sackgassen, Zeitgräber und Tretminen …

GEDANKENtanken-Akademie: Kickstart in Trainingsbusiness

Deshalb widme ich diesen Blogbeitrag hier nun insbesondere all jenen, die WIRKLICH daran interessiert sind, ERFOLGREICH ins Trainingsbusiness einzusteigen – oder ihr bestehendes Business auszubauen: Ich kann Ihnen endlich etwas anbieten! Eine RICHTIG gute Abkürzung. Und zwar:

  • Werden Sie Partner der GEDANKENtanken-Akademie!
  • Trainieren Sie das Know-how bekannter Top-Experten aus den Bereichen Führung, Kommunikation, Organisation, Marketing, Verkauf, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung.
  • Nutzen Sie unsere fix und fertig konzipierten Trainingskonzepte, Unterlagen und integrierten Lehrvideos für Ihre Seminare.
  • Nutzen Sie das gesamte Netzwerk und die stetig wachsende Marken-Power von GEDANKENtanken und den GEDANKENtanken-Experten.
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  • Veranstalten Sie Ihre eigenen GEDANKENtanken-Seminare und Events.
  • Nutzen Sie die ausdifferenzierten und erprobten Vertriebswege, Unterlagen und Geschäftssysteme der GEDANKENtanken-Akademie.
  • Machen Sie Trainingsumsätze, von denen andere nur träumen.
  • Sprich: Sparen Sie sich jahrelange Umwege auf dem Weg zu Ihrem erfolgreichen Trainingsbusiness. Nehmen Sie die Abkürzung.
  • Wir suchen Partner für Gebietsfranchises im gesamten deutschsprachigen Raum, sowie Partner für reine Trainingsfranchises! Sie?

Na, wie klingt das? Falls Sie jetzt leuchtende Augen bekommen haben, klicken Sie bitte gleich HIER. Gerne können Sie davon auch guten Interessenten im Freundes- und Bekanntenkreis erzählen.

Love it, change it, leave it!

Falls Ihnen das Trainingsgeschäft hingegen wurscht ist, aber Sie dennoch mit dem Gedanken spielen, in einem anderen Business neu durchzustarten, hier noch einmal die drei Kategorien:

1.) Love it!

Ist alles in Ordnung, ja stehen Sie sogar überwiegend motiviert auf und freuen sich auf Ihren Job, liegt nahe, dass Sie besser nicht unnütz herumgrübeln und nach den Kirschen in Nachbars Garten schielen sollten. Es ist alles gut so, wie es ist – auch wenn man sich daran immer wieder aktiv und bewusst erinnern muss. Machen Sie sich keinen unnötigen Stress mit wirren Wechselplänen: Lernen Sie wieder zu lieben, was Sie tun! Es ist Ihr Job! In Ihrem Leben! Wow!

2.) Change it!

Ist *eigentlich* alles in Ordnung, gibt es also im Kern nichts zu motzen, wären da nicht diese oder jene kleinen Lästigkeiten wie ungünstige Arbeitszeiten, unpassende Aufgaben, unbequeme Kollegenkonstellationen, suboptimale Projekte, die Ihnen die eigentlich vorhandene Lust vermiesen, müssen Sie auch nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten. In der Regel reicht es nun, die störenden Faktoren einzeln anzugehen: Die Schicht zu wechseln, die Aufgaben neu zu verteilen, sich anderen Teams anzuschließen oder anderen Projekten. Das aber sollten Sie dann auch tun, anstatt jammernd in der Opferhaltung zu verharren und von einem besseren Leben somewhere over the rainbow zu träumen. Denn *irgendwie anders* ist nicht zwangsläufig *besser* …

3.) Leave it!

Gibt es hingegen weder etwas zu lieben, noch zu verbessern, droht Ihnen Dauerfrust – und das lässt Ihnen letztlich nur eine Möglichkeit: Hauen Sie ab und versuchen Sie Ihr Glück woanders! Möglichst schnell und konsequent. Selbst wenn Sie dafür eine Weile auf der Suche sind. Sie wissen ja: Lange Reise, erster Schritt und so …

Und denken Sie daran: Sollte Sie Ihr Weg tatsächlich in einen neuen Job oder gar in eine ganz neue Branche führen, suchen Sie nicht lange herum. Wer ist heute schon dort, wo Sie noch hinwollen? Lernen Sie diese Menschen kennen – und fragen Sie sie nach Abkürzungen!

Viel Erfolg dabei!

Ihr

Stefan Frädrich

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